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PA: Antiatom-Mediation: Interessenskonflikte müssen beseitigt werden Drucken E-Mail
Geschrieben von: Samira   
Mittwoch, 09. November 2011 um 14:12 Uhr

 

Medienmitteilung des Vereins „Antiatom Szene“ und Radko Pavlovec vom 9.11.2011


Antiatom-Mediation: Interessenskonflikte müssen beseitigt werden


Utl.: Auswahl der neuen Mediatoren muss im Einklang mit "Ethischen und Qualitätsstandards für MediatorInnen des ÖBM" erfolgen


Heute fand im Hauserhof in Linz die zweite Mediation für Antiatom-NGOs zu Konflikten in der Antiatom-Offensive statt. Es handelte sich um die sogenannte Vorphase des Mediationsverfahrens. Es wurde eine Überprüfung der Ausgangsbedingungen des Mediationsverfahrens nach den "Ethischen und Qualitätsstandards für MediatorInnen des ÖBM" vorgenommen. Bei der Überprüfung des Punktes 2.3.1-Faires Verfahren-Unabhängigkeit- wurde von den Mediatoren erklärt, Tätigkeiten für öffentliche Stellen und Organisationen in Oberösterreich durchzuführen. Angesichts des politischen Charakters der dem Mediationsverfahren zugrundeliegenden Konflikte, scheint die Möglichkeit der Beeinflussung der bisher tätigen Mediatoren von der "Streitschule Linz" nicht ausgeschlossen. Der mögliche Interessenskonflikt gewährleistet kein faires Mediationsverfahren.


„Auf Grund des zutage geförderten Interessenskonfliktes ersucht die NGO „Antiatom Szene“ um die Durchführung eines Auswahlverfahrens für einen neuen Mediator unter Beteiligung aller Medianden, um das Mediationsverfahren möglichst bald fortsetzen zu können.“, erklärt Elvira Pöschko, Obfrau des Vereins „Antiatom Szene“.


„Das Auswahlverfahren soll im Einklang mit den "Ethischen und Qualitätsstandards für MediatorInnen des ÖBM" so durchgeführt werden, dass jegliche Interessenskonflikte ausgeschlossen werden können.“, so Pöschko abschließend.


 „Unter diesen Umständen handelt es sich um keine unabhängige Mediation, sondern um einen getarnten Politprozess“, erklärt Radko Pavlovec, der als unabhängiger Experte an den beiden Terminen teilnahm. „Ich hoffe, dass es rasch zu einer Neuauswahl der Mediatoren im Einklang mit anerkannten ethischen Standards kommt“.


Weitere Informationen:

Elvira Pöschko, +43 650 6660065, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.antiatomszene.info
Radko Pavlovec, +43 664 4217491, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.




Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 09. November 2011 um 14:15 Uhr
 

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