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"Resistance for Peace": Haupteingang der Bank Austria Zentrale abermals zugekettet Drucken E-Mail
Geschrieben von: aotearoa   
Dienstag, 14. Februar 2012 um 16:52 Uhr



Der Verein "Antiatom Szene" solidarisiert sich mit der heutigen Aktion der NGO "Resistance for Peace"

Medienmitteilung von "Resistance for Peace":

Haupteingang der Bank Austria Zentrale abermals zugekettet – Atomanlagenausbau wird mit allen Mitteln vertuscht

Copyright: NGO "Resistance for Peace"

Heute, am 14. Februar 2012 haben ab 8:50 Uhr Aktivisten der NGO “Resistance for Peace” abermals den Haupteingang der Bank Austria /UniCredit Zentrale in der Schottengasse 6-8, 1010 Wien zugekettet. Der Stiegenaufgang im Foyer ist mit 4 Meter langen Ketten blockiert. Aktivisten haben sich mit angekettet. Auf Tafeln ist zu lesen: “Bank Austria /UniCredit-STOPP FINANZIERUNG AKW MOCHOVCE” und “UniCredit: STOP AL FINANZIAMENTO DELL’IMPIANTO NUCLEARE DI MOCHOVCE!”. Mittels Megaphon und Flugzetteln werden die Kunden, welche einen Nebeneingang ansteuern müssen, über die Machenschaften der Bank informiert.


-Bank Austria arbeitet mit falschen Zahlen und belügt die Kunden:
SE (Slovenské Elektrárne), der Betreiber der slowakischen Atomkraftwerke Mochovce und Bohunice, wird von der Bank Austria /UniCredit mittels Kredit direkt unterstützt. SE plant den Bau weiterer Reaktoren. Die Bank Austria versucht SE (Slovenské Elektrárne), als harmlosen Energieproduzenten darzustellen und scheut sich nicht mit falschen Zahlen und Behauptungen zu agieren. Laut Bank Austria (APA-OTS Meldung vom 20.12.2011) soll SE (Slovenské Elektrárne) einen Anteil von unter 40 % Atomstrom in deren Energieproduktion haben. Diese Angaben sind offensichtlich der Versuch, einen Betreiber von Atomkraftwerken schönzureden und zu verharmlosen. SE erzeugt in Wirklichkeit über 77,32 % Atomstrom (Wert aus 2010, Quelle: Radko Pavlovec) in der Eigenproduktion.


Bei unser Protestaktion am 11 Jänner 2012 hatte die Bank Austria den Kunden ein Flugblatt gegeben, auf welchem die Bank behauptete, dass SE (Slovenské Elektrárne) den erheblichen Teil der Energie durch Wasserkraft gewinne. Tatsächlich aber werden bei SE über 77% (Wert aus 2010) der Energie in der Eigenproduktion mittels Atomkraft gewonnen.


-Bank Austria vertuscht Beteiligung an AKW Ausbau /Pressezensur:
Mit Methoden welche zT. an die STASI erinnern, will die Bank Austria /UniCredit verhindern, dass die Machenschaften der Bank an die Öffentlichkeit gelangen. Anlässlich der Protestaktion vom 11 Jänner 2012 wurde auf die Medien massiv Druck ausgeübt, bzw. von der Regierung eine Pressesperre ausgesprochen. Lediglich die Kronen Zeitung wagte über die Aktion zu berichten, hatte aber den Namen der Bank nicht genannt sondern umschrieben (Wiener Bank mit ital. Mutter) !! Bei mehreren Meetings der Bank Austria mit Umweltschutzorganisationen wurden “Resistance for Peace” u.a. willkürlich ausgeladen, da Zeugen unerwünscht waren. Greenpeace verweigert trotz mehrmaligen Nachfragens Auskunft darüber, was bei den zensurierten Meetings vereinbart wurde. ”Es ist zu befürchten, dass neben den unter Druck gesetzten Medien und den verlogenen, korrupten Spitzenpolitikern auch Greenpeace Wien und Global 2000 im Sinne der Bank Austria /UniCredit agieren und sogar mit der Bank packeln und dann in den Medien wieder Pseudo-Erfolge gefeiert werden”, empört sich Peter Rosenauer, der Obmann von “Resistance for Peace”. Die Bundesregierung und fast alle Landesregierungen haben am 28.4.2010 mit der Slowakei ein Geheimhalteabkommen betreffend Ausbau AKW Mochovce unterzeichnet und haben sich somit zum Vertuschen der Gefahrensituation (kein Containment, Erdbebenlinie, uralt Technikmix,…) verpflichtet, berichtet Rosenauer weiter.


-Atomkraftwerke sind “Verbrechen an der Menschheit” /Zusammenarbeit muss aufgekündigt werden

“Resistance for Peace” betrachtet das Betreiben von Atomkraftwerken und jegliche Unterstützung dafür als “Verbrechen an der Menschheit”, da der Uranabbau, unsichere Betriebsanlagen, die ungelöste Endlagerung sowie die nebenher gehende Produktion von waffenfähigen Plutonium tausende kommende Generationen massiv belasten werden. Die Bank Austria /UniCredit muß daher die Zusammenarbeit mit SE (Slovenské Elektrárne) oder anderen AKW Betreibern baldigst beenden und die laufenden Verträge kündigen. Querfinanzierungen sind zu unterlassen.
Mehr Informationen bei:
Peter Rosenauer Tel: 0043-664-505 1861 http://www.resistanceforpeace.org

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lg robert
Robert Riedl , Februar 14, 2012

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