| RUFMORD-KAMPAGNE GEGEN ANTIATOM SZENE |
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| Geschrieben von: aotearoa |
| Dienstag, 05. Juli 2011 um 20:25 Uhr |
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VERLEUMDUNGSEMAIL ZU ANGEBLICHEN DATENMISSBRAUCH Sehr geehrte Damen und Herren, wir wurden soeben gewarnt, dass eine VERLEUMDUNGSKAMPAGNE GEGEN UNS – den Verein „Antiatom Szene“ im Gange ist, im Zuge welcher Emails an TeilnehmerInnen unserer Temelin-Online-Protestaktion verschickt werden, IN WELCHEN UNS UNTERSTELLT WIRD, DATEN MISSBRÄUCHLICH ZU VERWENDEN. Das Gegenteil ist der Fall: Die Daten werden von der Person, die Sie angeschrieben hat, missbräuchlich verwendet!!! Ziel dieser schädlichen Rufmord-Aktion dürfte es sein, die großen Erfolge, die wir mit Ihrer Hilfe und Ihrem/Ihren Online-Protest(en) in der Vergangenheit erzielten, wie die Verhinderung des 800-Millionen-Euro-Atomkredits für den Ausbau des AKW-Mochovce , oder die kritische Stellungnahme der EU-Kommission, künftig auszuhebeln. Wir haben – wie auf unserer Homepage www.antiatomszene.info veröffentlicht, in jüngster Zeit grobe Missstände im Bereich der Antiatom-Politik öffentlich gemacht. Drohungen, uns „fertig machen“ zu wollen waren die Folge und wir müssen davon ausgehen, dass diese Verleumdungsaktion damit in Zusammenhang stehen könnte. Die im Email angesprochene Online-Protestaktion gegen den Ausbau des AKW-Temelin wurde damals von UNS initiiert, wie aus dem angehängten Email mit damaligen Anschreiben leicht ersichtlich ist. Es ist für uns daher nicht nachvollziehbar, wie behauptet werden kann, dass wir Ihre Daten missbräuchlich verwenden. Zu Prüfen wird aber sein, wie der Autor der heutigen Email Ihre Daten verwenden konnte. Von unserer Seite gab es dazu KEINE AUTORISIERUNG! Selbstverständlich ist uns der sorgsame Umgang mit Ihren Daten ein großes Anliegen und wir dürfen Ihnen versichern, dass wir dieser Sache bereits nachgehen und auch rechtliche Möglichkeiten gegen diesen Datenmissbrauch mit der Absicht einer Rufschädigung prüfen lassen werden. Wir bedauern sehr, sollten Sie ein derartiges Email erhalten haben. Bitte lassen Sie sich nicht in die Irre führen und lassen Sie nicht zu, dass mit derartigen Aktionen der gemeinsame – von Erfolg gekrönte Antiatom-Widerstand - geschmälert werden kann und unterstützen Sie uns weiterhin. Anbei werden wir auch eine Stellungnahme des ebenfalls von der Verleumdung betroffenen eh. Antiatom-Beauftragten Radko Pavlovec zu Ihrer Information veröffentlichen. Sobald wir Näheres zu den Umständen/genauen Hintergründen wissen, informieren wir Sie selbstverständlich. Mit freundlichen Grüßen Elvira Pöschko, Obfrau des Vereins „Antiatom Szene“
STELLUNGNAHME VON RADKO PAVLOVEC ZU DEN VERLEUMDUNGS-EMAILS: Sehr geehrte Damen und Herren! Ihrem Anliegen – Löschung Ihrer Daten – kann ich leider nicht nachkommen, da sich keinerlei Daten von Ihnen in meinem Besitz befinden oder befunden haben. Da ich bereits mehrere solche Mails von mir unbekannten Personen erhalten habe, versuchte ich, die Quelle auszuforschen. Es handelt sich um eine Email von der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. mit Betreff: Datenschutzverletzung, die heute an die TeilnehmerInnen an der von mir zusammen mit zwei NGO´sim Oktober 2010 initiierten Online-Protestaktion zum UVP-Verfahren zur Erweiterung des AKW Temelinversendet wurde. Die Aktion wurde im Rahmen von NGO-Projekten durchgeführt, die im Rahmen der Anti-Atom-Offensive des Landes Oberösterreich gefördert wurden. Ich brauche wohl nicht zu betonen, dass es sich um einen offensichtlichen Mißbrauch der Daten durch den Autor der Aussendung, Herrn Jan van Leeuwen, handelt. Dies gibt er in seiner Mail sogar ganz offen zu. Er war niemals berechtigt, die Daten für seine Zwecke zu speichern oder sogar Aussendungen an die TeilnehmerInnen zu machen. Seine Aufgabe bestand ausschließlich in der programmiertechnischen Umsetzung der Aktion. Die Aussendung der Informationen zur Protestaktion sowie die Kommunikation mit den TeilnehmerInnenwar ausschließlich den Initiatoren vorbehalten. Herr van Leeuwen behauptet, die Daten wären „längst gelöscht“ und der habe diese „mit Mühe rekonstruiert“. Es stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage er diese „Rekonstruktion“ vornahm und was er damit bezweckt. Es ist für mich weiter fraglich, ob er diese Daten tatsächlich nach dieser Aussendung löscht, wie er in seiner Mail behauptet, oder es zu einer weiteren „Rekonstruktion“ kommen könnte. Um dies zu unterbinden, würde ich vorschlagen, an seine Unternehmensadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. die von ihm vorgeschlagene Aufforderung zur Löschung der Daten zu schicken. Ein direkter Eingriff ist mir leider nicht möglich, da die Seite www.atomenergie-protest.org von Herrn Leeuwen registriert wurde und er über den ausschließlichen Zugriff verfügt. Die Beweggründe für die Aktivitäten von Herrn Leeuwen sind für mich nicht nachvollziehbar. Ich möchte Sie bei dieser Gelegenheit darüber informieren, dass ich mit Jahresende 2010 die Funktion des Anti-Atom-Beauftragten des Landes Oberösterreich zurückgelegt habe, da die Rahmenbedingungen für ihre wirkungsvolle Ausübung nicht mehr gegeben waren. Mein Eintreten für die vollständige Klärung von Sicherheitsfragen im Rahmen der bilateralen Expertentreffen wurde von der Bundesregierung torpediert, die oberösterreichische Landesregierung unternahm keinerlei Schritte zu meiner Unterstützung. Aufgrund meiner Kritik an der Tätigkeit der Ex-Bundeskanzler Schüssel (im Aufsichtsrat des Atomkonzerns RWE) oder Gusenbauer (Aufsichtsrat von STRABAG, am Bau des AKW Mochovce) war ich zahlreichen politischen Interventionen ausgesetzt. In der Zwischenzeit wurde die weisungsfreie Funktion des Anti-Atom-Beauftragten in eine weisungsgebunden Position im Einklang mit dem in anderen Bundesländern praktizierten erfolglosen Modell umgewandelt. Ich möchte mich weiterhin für eine aktive Anti-Atom-Politik ohne politische Vorgaben einsetzen und hoffe, dass Sie auf die auf meinen Internetseiten www.temelin.com und www.mochovce.com angebotenen unabhängigen Informationen zurückgreifen werden. Zum Schluss möchte ich mich für Ihre Teilnahme an der Protestaktion noch einmal bedanken. Insgesamt haben sich fast 8.000 Personen beteiligt. Dies trug unter anderem wesentlich dazu bei, dass sich die EU-Kommission weiterhin mit der Problematik des rechtwidrigen UVP-Gesetzes in Tschechien beschäftigt. Mit freundlichen Grüßen Radko Pavlovec
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 06. Juli 2011 um 12:34 Uhr |





















