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Geschrieben von: aotearoa
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Sonntag, 27. Juli 2008 um 09:57 Uhr |
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Die UN, die WHO, die EU, die Deutsche Bundesregierung und die Atom Industrie in der Tschernobyl Region sammeln die medizinischen Daten, halten diese aber unter Verschluss. Effektive medizinische Hilfe erhalten die Strahlenopfer von unabhängigen Institutionen! Schon kurze Zeit nach der Katastrophe am 26. April 1986 wurde in der Ukraine eine starke Zunahme von Krankheiten auffällig, die mit der Fortpflanzung des Menschen einhergehen! Nicht nur die Häufigkeit von Krebserkrankungen ist immens angestiegen (Schilddrüsenkrebs um mehr als das 30-fache erhöht), auch Jugenddiabetes ist im Vergleich zur Zeit vor der Katastrophe um das dreifache angestiegen! Laut WHO beteiligten sich bisher ca. 800 000 Menschen an den Aufräumarbeiten. Bis Ende 1999 sind schätzungsweise 50 000 dieser Liquidatoren an Strahlenschäden bzw. Suizid gestorben. Wie viele von Ihnen leben 2010 noch? Welche Auswirkungen hatten bzw. haben die Auswirkungen der Strahlenbelasung durch den Supergau in Tschernobyl bei uns? Von 6 - 7 September 2005 tagte die IAEO in Wien um einen Konsens zwischen den UN - Organisationen über die Tschernobylfolgen herzustellen. Welche Erklärungen zu den Umwelt- und Gesundheitsfolgen legten sie fest? Der Bericht "Chernobyl's Legacy: Health, Environmental and Socio-Economic Impacts" von IAEA, WHO und UN zeigt, dass der Zynismus der Atombefürworter keine Grenzen kennt. Rechtzeitig vor dem bevorstehenden 20. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe werden Zahlen von 50 getöteten Arbeitern aufgrund von akuter Strahlung, sowie von insgesamt 4000 Opfern in den Raum gestellt. Die Berechnungen beziehen sich dabei auf etwa 600.000 Personen, dies obwohl sich die Strahlung über fast ganz Europa hinzog. Daten die nicht hundertprozentig wissenschaftlich nachvollziehbar waren, wurden evaluiert. Sämtliche Auswirkungen in Ländern außerhalb von Belarus, Ukraine und Russland werden verschwiegen.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 16. Juni 2009 um 22:35 Uhr |