| Atommüll-Special |
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| Geschrieben von: Oliver | ||||||||||||||||||||||||
| Freitag, 17. Juli 2009 um 11:29 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
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Seite 1 von 12 436 (Stand Juni 2009) Atomkraftwerke sind weltweit in Betrieb. 50 Jahre an denen die Betreiber dieses Geschäfts verdienen, doch keiner von Ihnen stellt sich der Verantwortung für den strahlenden Müll. Endlager ist keines in Sicht. Atommüll wird derzeit "zwischengelagert" und somit wird das Atommüllproblem an zukünftige Generationen vererbt. Man bedenke, dass die Halbwertszeit für Plutonium 239, 24 110 Jahre beträgt.
Halbwertszeiten einiger radioaktiver Nuklide:
Erklärung: Die Halbwertszeit ist jene Zeit, in der jeweils die Hälfte der ursprünglichen Menge eines radioaktiven Stoffes zerfallen ist. Je nach Radionuklid schwankt die Halbwertszeit zwischen Bruchteilen von Sekunden und Milliarden von Jahren. Was mit diesem über Jahrtausende strahlenden Abfall passieren soll, weiß bis heute niemand. Die Entscheidung wird vertagt, der Müll wird solange zwischengelagert. Atomindustrie und Politik drängen auf Entsorgungswege die vor allem billig und politisch unkompliziert sein sollen. Ob und wie Menschheit und Umwelt vor dem strahlenden Müll geschützt werden können, muss erst ermittelt werden. Klar ist, dass die oftmals verheißungsvoll geplanten unterirdischen Lager auf lange Sicht große Probleme mit sich bringen und sich als geologisch ungeeignet erweisen. Auch birgt die Lagerung in Salzstöcken die Gefahr, dass radioaktive Substanzen ins Grundwasser gelangen könnten. Das wird am Beispiel Versuchsendlager Asse II mehr als klar deutlich… Man muss sich die Ungeheuerlichkeit bewusst machen: Atommüll bedroht 30.000 nachfolgende Generationen. Unsere Nachkommen werden uns dafür wohl verfluchen.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, 16. Oktober 2009 um 08:33 Uhr |



















